Inhalt des Märchens

Schneewittchen wird in mehrere Passagen eingeteilt. Zu Beginn sticht sich eine Königin in den Finger und wünscht sich eine Tochter, so schön wie Ebenholz, so Weiß wie Schnee und so Rot wie Blut.



Das Märchen kann in unterschiedliche Blöcke eingeteilt werden.




Die böse Königin beneidet das Schneewittchen

Eine Königin stach sich an einem Wintertag in den Finger. Als die Blutstropfen zu Boden fielen, wünschte sie sich ein Kind. Es sollte so Weiß wie Schnee, Rot wie Blut und Schwarz wie Ebenholz sein. Nach der Geburt stirbt die Königin und der König nimmt sich eine neue Gemahlin. Diese platzt vor Neid, denn Schneewittchen sei nun die Schönste im Land. Sie beauftragt einen Jäger, der Schneewittchen im Wald töten soll. Dieser lässt das Mädchen aber Laufen.


Schneewittchen und die sieben Zwerge

Auf der Flucht kommt Schneewittchen an das Haus der sieben Zwerge. Nachdem Schneewittchen ihnen die Situation geschildert hat, darf es bei den Zwergen wohnen. Doch tagsüber ist das Schneewittchen immer alleine, daher wird es von den Zwergen vor der bösen Stiefmutter gewarnt.



Das Schneewittchen wird von der Königin vergiftet

Die Königin erfährt durch ihren Spiegel, dass Schneewittchen immer noch lebt. Daraufhin bietet sie dem Schneewittchen, verkleidet als Händlerin, vergiftete Waren an. Zweimal kann Schneewittchen von den Zwergen gerettet werden, aber nach dem Verzehr des Apfels nehmen sie an, dass Schneewittchen verstorben sei.

Die Erlösung

Die Zwerge legen Schneewittchen in einen gläsernen Sarg. Schneewittchen liegt sehr lange in dem Sarg ist aber immer noch schön. Ein Königssohn verliebt sich in das Mädchen und bietet die Zwerge ihm den Sarg zu überlassen. Beim Transport stolpert der Träger und der Sarg fällt zu Boden. Dabei fällt das vergiftete Apfelstück aus dem Hals von Schneewittchen.